So war's ...

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Hier ein Rückblick auf die Fasnet 2016:

 

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Fasnetsunntig (07.02.16)

Unter dem Motto 

Handwerkskammer Stahringen 

sollten närrische Gesellen- und Meisterbriefe ausgestellt werden.

Zeichner roz hat auf der Titelseite des Narrenblatts gezeichnet, wie er sich die Sache vorstellt.

Wie immer stellt sich vorher die Frage: Machen viele mit? Wird das "nicht vorhandene Programm" etwas?

Lassen wir uns überraschen!

 

Ab halb zwei trifft man sich am Rathaus.

Die Holzer sind, hm, als sie selber da.

Was die wohl nachher vorhaben?

Altnarr und Ehrenmitglied Johann Sauter ist auch dabei ...

... und fährt in seinem brandneuen "Narrenrenner" vor.

 

Diese Herren tragen die alten roten Kutten der ersten Zunfträte und haben ...

... ein merkwürdiges Gerät dabei.

Die Kleidung erinnert aber an die Titelseite vom Narrenblatt.

 

Unter dem närrischen Volk ...

... auch merkwürdige Ballonfahrer ...

... in der Kleidung unserer Zunft-Hauptgruppen.

Was das wohl wird?

Schreckschrauben sind auch da, ...

... und auch mal wieder das Bolizeiauto.

Dann setzt sich das Umzügle ...

... mit Musik ...

... in Bewegung ...

... und zieht dorfeinwärts.

 

 

 

 

In der Halle eingetroffen spielt die Musik zunächst ein paar Stücke im Stehen, ...

... die Halle ist aber noch ziemlich leer.

Der Albert wartet noch auf Gesellschaft, aber nicht mehr lange.

Die Herren in Rot genießen erst mal einen Kaffee, ...

... und begrüßen Ehrenzunftmeister Heinz Veser, der die alte Kutte noch "in echt" trägt.

Das Wirteteam wartet noch auf Arbeit, ...

... aber die Halle füllt sich ...

... mit jungen ...

... und auch zahlreichen älteren Narren.

Hier der Siegbert und Altzunftmeister Ewald Weber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis das Programm beginnt, dauert es noch eine ganze Weile.

Eine halbe Stunde wollte man sowieso warten, ...

... aber dann sind irgendwie die Mikrofone verschwunden und es dauert dann doch eine ganze Stunde, ...

... während der sich die Gäste noch gemütlich unterhalten können.

So, gegen 15 Uhr haben die Herren der "Stahringer Handwerkskammer" auf der Bühne Platz genommen und warten auf Arbeit.

Sie stellen sich mit den Namen der Altnarren vor, die die roten Kutten einst getragen haben:

Von links: Der "Zimmermann Peter", der "Ehrharten Fritz", der "Koch Franz", der "Weber Ewald" und der "Sauter Johann".

 

Dann geht es los. Als erstes kommen vier streng wirkende Damen, die sich als "Innenrevision" vorstellen, 

mit der Aufgabe, die Effektivität und Qualität der Schoofwäscherzunft zu überprüfen.

Sie haben auf ihrem Rundgang zahlreiche Mängel festgestellt ...

... und werfen diese dem neuen Zunftmeister Reinhard Sauter vor.

Der weiß sich aber gut zu verteidigen.

Als nächstes kommt ein "Kein-Instrumentenbauer" und stellt sein kompliziertes Handwerk vor: Er braucht eigentlich KEINE Ausbildung und auch KEIN Werkzeug und KEINE handwerklichen Fertigkeiten um seine KEINLOCHFLÖTE herzustellen. 

Um das Instrument zu spielen braucht man auch KEINE musikalischen Kenntnisse und KEINE Noten.

Die Handwerkskammer ist beeindruckt.

Und das Publikum auch.

Der Nicht-Handwerker demonstriert dann, dass die KEINLOCHFLÖTE doch spielt, und siehe da, 

die Melodie von Atemlos tönt durch die Halle.

Lustig!

Aber der Meisterkandidat hat noch mehr zu bieten:

Er hat auch eine KEINESAITENGITARRE mitgebracht.

Und die spielt er dann auch, und, oh Wunder, schon wieder Atemlos!

Aber das ist noch nicht alles: Auf seinem KEINETASTENKLAVIER, das ebenfalls KEINE Kenntnisse und KEINE Noten 

und zum Bauen KEINERLEI handwerkliche Qualitäten erfordert, spielt er ...

... dann ebenfalls Atemlos als die Klaviertöne ins echte Stück mit Helene Fischer übergehen, steht  die ganze Halle steht auf ...

... und klatscht mit!

 

Für diese Leistung bekommt er natürlich sofort den Meisterbrief im "KEINEINSTRUMENTEBAUEN" ausgestellt, ...

... der hier von Ansager Rainer verlesen wird.

Eine super Vorführung!

Als nächstes kommen die Mitglieder der Wäschergruppe als Handwerker-Chor.

Auf die Melodie von "Marmor, Stein und Eisen bricht" singen sie lustige Strophen zu ...

... unserer Zunft.

Im Refrain heißt es: "Marmor, Stein und Eisen bricht, ...

... aber unser Brauchtum nicht!"

Die Juroren der Handwerkskammer genießen ihr Bestechungsschnäpsle und stellen dann gerne

einen "Meisterbrief im Falschsingen" aus.

Die Schneiderei "Drexlermann" bietet Narrenbändel ...

... in mehreren Variationen an.

Vom einfachen Modell ...

.. über eine gehobende Variante ...

... geht es bis zum Modell "Oho", das natürlich etwas teurer ist.

Die Modelle können in verschiedenen Längen sofort bestellt werden.

Den Meisterbrief im "Narrenbändelschneiderhandwerk" dürfen die beiden natürlich gleich mitnehmen.

 

Nun kommen die Ballonfahrer auf die Bühne.

Sie haben einen eigenen sehr strengen Prüfer mitgebracht ...

... und sollen die Meisterprüfung im Ballonfahren ablegen.

Hm, auf die schwierigen Fragen des Prüfers weiß der Holzer nur Unsinn ("Äh, Thermik isch glaub des, wa hinne us minere Hose kunnt, wenn i en Furz lass!"), ...

... die Wäscherin weiß gar nix, das Schwarze Schoof sagt immer nur "Schwarze Schafe, mäh!!!". 

Das Klepperle kann alle Fragen wie aus der Pistole geschossen in gehobener Formulierung beantworten.

Die Handwerkskammer beschließt: Dem Klepperle wurde nur eingesagt und es hat in total unverständlichem Fachkauderwelsch geredet . Deshalb wird der Meisterbrief wegen guter Vorbereitung und grooooßer Textsicherheit ...

... nur an das Schwarze Schoof ausgestellt!!!

Ausmarsch der Ballonfahrer.

Nix war's, Frau Klepperle!

 

Hier sind zwei "Russen" auf der Bühne.

Sie bieten eher Unverständliches, ...

... und sind auch ratzfatz wieder verschwunden.

Und lassen eine etwas ratlose Jury zurück.

Uhrmachermeister Ralf präsentiert kaputte Uhren, die allerdings, wenn man genau zum richtigen Zeitpunkt

drauf schaut, zweimal am Tag die genau richtige Zeit anzeigen.

Und er hat eine Methode entwickelt, wie man mit Hilfe eines Weckers diesen Zeitpunkt, 

an dem die kaputte Uhr nämlich genau stimmt, ermitteln kann.

Dafür bekommt er natürlich auch einen Meisterbrief ausgestellt.

Hier wird die hohe Handwerkskunst der ...

... "Klepperle-Automatisation" vorgeführt:

Der "Kleppomat" kleppert vollautomatisch Wide-wett-wett-wett.

Die beiden Erbauer Rainer Zimmermann (anwesend) und Peter Zimmermann (in Abwesenheit) erhalten den Meisterbrief in "Klepperle-Automatisation".

Hier ist der Oberholzer als Bauleiter da.

Die Holzer wollen als "Meisterstück" das beim Bunten Abend von den Schwarzen Schoof vorgestellte 

Projekt "Kaufhaus Speck 2.0" direkt auf der Bühne realisieren.

Pläne sind auch dabei, ...

... und werden hier dem Publikum gezeigt.

Ein paar vormontierte Teile ...

... werden auf der Bühne gebracht ...

... und dort von fachkundigen Händen ...

... in kurzer Zeit zu einem kompletten Kaufhaus-Rohbau zusammengebaut.

Da staunen die Mitglieder der Handwerkskammer!

Das Wappen wird noch befestigt ...

... und dann ist Richtfest!

Der Präsentator vom Bunten Abend wird auf die Bühne geholt und er muss sein Urteil über die Umsetzung abgeben.

Er ist damit ganz ... ganz ... (Publikum: Zufrieden!) ... zufrieden.

Nochmal ein großer Lacher!

Brett vorm Kopp???

 

Bruno ist dran. In ihrer Funktion als "Meisterschnitzwieber" stellen ...

... er und Johann ihrem langjährigen Gesellenschnitzwieb Miri (das sie einst als Lehrling ausgebildet haben) 

den "Schnitzwiebermeischterbrief" aus.

Aber nur "2. Klasse", da die beiden sonst befürchten, im nächsten Jahr die Narrenblatt-Tasche selber tragen zu müssen!

 

Damit ist nach über 1 1/2 (!!!) Stunden das närrische Nachmittagsprogramm beendet.

 

Erst nach 16.30 Uhr übernimmt die Musig die Bühne.

Sie stellen die vorbereiteten Stühle und Notenständer gar nicht mehr auf, ...

... sondern spielen im Stehen das, was sie an Närrischem auswendig können. 

Und das ist eine ganze Menge!

Die Herren von der Handwerkskammer ...

... haben Feierabend ...

... und gönnen sich einen Schorle!

So, es geht an die Narrenbaumverlosung!

Einige "Scharf-Los-Käufer" fangen an zu zittern!

Zuerst werden ein paar harmlose Preise verlost.

Und dann der Narrenbaum! Er geht aaaaaaaaaaan:

Frau Claudiaaaaaa Lotharineeeeeee Laaaaampreeeeeeecht!!!!

Ja, da herrscht eitel Freude!

(Hauptsächlich bei denen, die NICHT gewonnen haben.)

 

Und mit närrischer Musik geht es weiter!

 

 

 

Handy-Fasnet 1

Handy-Fasnet 2

Handy-Fasnet 3

 

 

 

Bei diesem Optiker ...

... gibt es allerleich närrische Brillen zu probieren.

 

 

Altzunftchef Sepp und Jungzunftchef Reinhard ...

... im Gespräch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Altzunftmeister Heinz Veser und seine Frau Maria amüsieren sich auch.

 

 

 

 

 

 

Beim "Böhmischen Traum" geht es gegen Ende noch einmal gut ab!

Auc die Senioren klatschen begeistert mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lied aus! Großer Beifall!

So, und irgendwann ist die Halle wieder leer und es wird aufgeräumt!

 

Danach zieht es viele Narren in gastliche Häuser.

 

Hier ist man grad beim Siegbert eingetrofen. Der teilt erst mal Liederbücher aus.

Während er und seine Frau was zu vespern richten, muss erst mal gesungen werden!

Das lassen sich die Narren ...

... nicht zweimal sagen!

Ja, und dann wird ...

... ein tolles Vesper serviert!

Danke, Siegbert und Rosmarie!

Auch bei Familie Senger ...

... hat sich eine lustige Schar ...

... eingefunden und wird aufs Beste bewirtet!

Auch die Nachzügler dürfen noch zugreifen.

 

 

 

 

 

Danke, Dietmar und Lioba!

 

 

Jo, etz isch glacht,

und Fasnet gmacht!

Des war wieder schää!

Narro maä!

 

 

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Schoofwäscherzunft Stahringen e.V.

Letzte Änderung dieser Seite: 17.02.16